Google wagt einen strategischen Schritt und bringt ein vollständig Android-basiertes Betriebssystem auf den PC. Doch was bedeutet dieser Wandel für Nutzer, Unternehmen und die Zukunft der ChromeOS-Plattform?
Googles Pläne für Aluminium OS zeigen klar, dass das Unternehmen den PC-Markt nicht länger den etablierten Playern überlassen möchte. Besonders spannend ist die Kombination aus vertrauter ChromeOS-Benutzungsoberfläche und Android als technischer Basis – ein Ansatz, der das gesamte Android-Ökosystem näher an klassische Computerszenarien heranführt.
Im Zentrum der neuen Architektur steht die tiefe Einbettung von KI. Google positioniert Aluminium OS damit als moderne Plattform, die nicht nur bestehende Workflows unterstützt, sondern auch neue Interaktionsmodelle ermöglichen soll – insbesondere im Zusammenspiel mit dem eigenen KI-Modell Gemini. Dass Google Aluminium OS von Beginn an für Premium-Hardware plant, unterstreicht den Anspruch, über ein reines Chromebook-Upgrade hinauszugehen.
Interessant ist zudem der mehrjährige Übergangsplan: ChromeOS bleibt zwar vorerst bestehen, soll langfristig aber vollständig abgelöst werden. Dabei arbeitet Google laut den jüngst bekannt gewordenen Informationen an einem breiten Geräteportfolio, das vom Tablet über Detachables bis hin zu Mini-PCs reicht. Ein Start im Jahr 2026 wirkt realistisch – die Umstellung dürfte jedoch über mehrere Produktgenerationen laufen.
