18. Mai 2026

ChatGPT-App wird zur mobilen Codex-Zentrale für Entwickler-Macs

Mit einer neuen Preview-Funktion testet OpenAI die Fernsteuerung von Codex über die ChatGPT-App auf dem iPhone. Wer den Coding-Agenten auf einem Mac nutzt, soll künftig nicht mehr zwingend am Terminal sitzen müssen, um laufende Aufgaben zu überwachen oder Entscheidungen zu treffen.

Ausgewählte Nutzer können ihren Mac unterwegs über die ChatGPT-App erreichen. Dabei sollen nicht nur einzelne Codex-Tasks sichtbar sein, sondern auch Dateien, Apps und sogar der Browser auf dem Entwicklerrechner. Für Android soll die Funktion laut OpenAI ebenfalls von Beginn an Macs fernsteuern können, sofern Nutzer den Zugriff ausdrücklich erlauben. Eine spätere Windows-Unterstützung ist geplant, sobald dort die Codex-App läuft.

Besonders spannend ist der Ansatz für Entwicklerinnen und Entwickler, die Codex nicht nur als einfachen Code-Assistenten einsetzen, sondern als laufenden Agenten im Projektkontext. Über die Mobil-App lassen sich neue Tasks starten, nächste Schritte bestätigen oder ablehnen und Ergebnisse einer Anwendung kontrollieren. Codex läuft dabei auf Desktop-Macs und MacBooks, solange diese aktiv und mit dem Internet verbunden sind.

OpenAI begründet den Schritt mit der praktischen Nutzung von Codex: Regelmäßige Check-ins seien wichtig, damit Coding-Agenten nicht unnötig hängen bleiben oder später Nacharbeit verursachen. Wenn Codex rechtzeitig den passenden Kontext, eine Freigabe oder eine Korrektur bekommt, kann der Agent schneller und zielgerichteter weiterarbeiten. Genau hier setzt die mobile Steuerung an.

Die ChatGPT-App soll Live-Status, Threads, Projektkontext, Plugins und Genehmigungen anzeigen können. Auch Screenshots, Terminal-Ausgaben, Diffs, Testergebnisse und Approval-Anfragen sollen verfügbar sein. Damit geht es nicht mehr nur um einzelne Code-Schnipsel, sondern um die mobile Betreuung kompletter Entwicklungsprozesse.

OpenAI verweist außerdem auf einen neuen „Secure Relay Layer“. Dieser soll Macs erreichbar machen, ohne sie direkt dem öffentlichen Internet auszusetzen. Technische Details nennt das Unternehmen bislang nicht. Entscheidend wird hier sein, wie transparent OpenAI Sicherheit, Berechtigungen und Zugriffskontrolle künftig erklärt – gerade wenn Credentials, Projektdaten und Enterprise-Umgebungen beteiligt sind.


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