8. Mai 2026

Meta setzt auf KI-Altersschätzung für mehr Jugendschutz

Meta baut den Jugendschutz auf Instagram und Facebook weiter aus. Doch wie zuverlässig kann KI erkennen, ob ein Nutzer minderjährig ist?

Das Unternehmen setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz, um junge Nutzer automatisch zu identifizieren und sie passenden Schutzmechanismen zuzuordnen. Dabei geht es nicht nur um klassische Profilangaben, sondern auch um eine KI-gestützte Bildanalyse. Diese soll anhand visueller Hinweise wie Körpergröße oder Knochenstruktur ein ungefähres Alter schätzen. Meta betont dabei ausdrücklich, dass es sich nicht um Gesichtserkennung handelt.

Zusätzlich analysiert die KI weitere Signale in Profilen, etwa Hinweise auf Geburtstagsfeiern oder Angaben zur Klassenstufe. Wird ein Konto als mutmaßlich minderjährig eingestuft, deaktiviert Meta es zunächst oder ordnet es automatisch einem Teen-Account mit strengeren Schutzvorgaben zu.

Die Technik wird nun auf die EU, Brasilien und Facebook in den USA ausgeweitet. Damit reagiert Meta auf den wachsenden politischen und regulatorischen Druck, Minderjährige im Netz besser zu schützen. Gleichzeitig bleibt eine zentrale Frage offen: Soll die Altersprüfung direkt bei Plattformen wie Meta liegen oder zentral über App-Stores erfolgen?


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