9. August 2025

Wenn KI nachdenken darf: Googles Deep Think-Modell im Praxistest

Googles neueste KI-Entwicklung setzt auf längere Denkprozesse. Doch wie schlau darf eine Maschine eigentlich werden?

Mit „Deep Think“ hat Google eine besonders leistungsfähige Variante seines Gemini-KI-Modells veröffentlicht – ein System, das gezielt auf komplexes Denken und Problemlösen ausgelegt ist. Die neue Technologie ist ab sofort für zahlende Nutzer von Google AI Ultra in der Gemini-App verfügbar und bringt neben beeindruckender Rechenleistung auch neue Diskussionen über Sicherheitsrisiken mit sich.

KI, die mehr Zeit zum Denken bekommt

Im Zentrum von Deep Think steht das Konzept des parallelen Denkens. Anstatt eine Frage linear zu beantworten, geht das Modell mehrere Denkpfade gleichzeitig durch – bewertet, kombiniert und verwirft sie, ähnlich wie es kreative Menschen tun. Möglich macht das ein vergrößertes Kontextfenster von bis zu einer Million Tokens für Eingaben – genug, um tiefgreifende Aufgaben durchzudenken.

Mit Benchmarks von über 87 % bei Code-Generierung und einem deutlichen Vorsprung gegenüber anderen Modellen in Wissenstests hebt sich Gemini 2.5 Deep Think auch technisch von der Konkurrenz ab. Interessant ist auch: Die Grundlage des Modells stammt aus einer Version, die bei der Internationalen Mathematik-Olympiade den Goldstandard erreicht hat.

Sicherheitsfragen mit Nachdruck

Doch wo viel Potenzial ist, wächst auch das Risiko. Google räumt ein, dass das Modell in Bereichen wie CBRN (chemische, biologische, radiologische und nukleare Risiken) eine kritische Schwelle überschreiten könnte – ein deutliches Warnsignal. Um mögliche Missbrauchsszenarien zu verhindern, hat das Unternehmen verschiedene Schutzmechanismen eingebaut, darunter Antwortfilter, Monitoring-Systeme und ein sogenanntes Red-Teaming, bei dem Angriffe simuliert werden.


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