Nvidia hat auf der SIGGRAPH 2025 ein umfassendes Portfolio neuer Hardware und KI-Modelle vorgestellt. Doch was steckt hinter der Vision der „Physischen KI“?
Im Zentrum der Ankündigungen stand die Idee, Simulation und Realität enger miteinander zu verzahnen. Mit neuen Blackwell-GPUs für Rechenzentren und kompakte Workstations zielt Nvidia auf eine enorme Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Energieeffizienz. Gerade in Bereichen wie Robotik, 3D-Design oder Ingenieurwesen eröffnen diese Chips neue Möglichkeiten.
Die Plattformen Omniverse und Isaac bilden dabei die technologische Basis. Durch realistische digitale Zwillinge können Roboter in sicheren Simulationsumgebungen lernen, bevor sie in der Praxis eingesetzt werden. Besonders spannend: Partner wie Amazon setzen bereits auf diesen Ansatz, um Produktionsprozesse vollständig virtuell zu trainieren.
Auch im Bereich KI-Modelle hat Nvidia aufgestockt. Die erweiterte Nemotron-Familie soll logisches Denken in Unternehmensanwendungen ermöglichen, während Cosmos Reason Robotern hilft, ihre Umwelt besser zu verstehen und Entscheidungen mit „gesunden Menschenverstand“ zu treffen. Erste Einsätze reichen von autonomen Fahrzeuganalysen bei Uber bis hin zu intelligenter Verkehrsüberwachung.
Schließlich bündelt die Metropolis-Plattform all diese Technologien für smarte Städte und moderne Fabriken. Beispiele aus der Industrie zeigen, wie virtuelle Sicherheitszäune die Arbeitssicherheit verbessern oder visuelle Assistenten die Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter drastisch verkürzen.
