Google läutet das Ende einer Ära ein. Doch was bedeutet der Wechsel für Nutzerinnen und Nutzer von Nest-Geräten?
Der Technologiekonzern wird seinen Google Assistant bis Jahresende aus den Smart-Home-Produkten entfernen und durch Gemini for Home ersetzen. Damit zieht die modernste KI aus Googles Modellreihe in Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer ein. Die Ankündigung markiert einen spannenden Neustart für das smarte Zuhause.
Mehr als nur ein Sprachassistent
Gemini for Home ist nicht einfach ein neuer Name für den Assistant, sondern eine vollständig integrierte KI, die auf Googles leistungsstärksten Modellen basiert. Das bedeutet: komplexe Aufgaben lassen sich direkt über Sprachbefehle steuern – von der Temperaturregelung über Lichtsteuerung bis hin zur Organisation von Einkaufslisten.
Natürlich sprechen statt starre Befehle
Besonders praktisch: Gemini versteht natürliche Sprache. Nutzer müssen sich nicht mehr an kurze Kommandos halten, sondern können mehrere Wünsche in einem Satz kombinieren – etwa: „Dimme das Licht im Wohnzimmer und stelle die Temperatur auf 20 Grad.“ Auch komplexe Vorgaben wie „Schalte alle Lichter aus, außer im Schlafzimmer“ sind möglich.
Gemini Live bringt Dialog ins Zuhause
Mit Gemini Live führt Google außerdem eine Funktion ein, die kontinuierliche Gespräche erlaubt – ohne ständig „Hey Google“ sagen zu müssen. Ob Kochrezepte aus vorhandenen Zutaten, Unterstützung bei einer Reparatur oder kreative Ideen wie eine personalisierte Gute-Nacht-Geschichte: Gemini Live soll das Smart Home deutlich flexibler machen.
Ausblick auf neue Geräte
Spannend bleibt die Frage, ob Google parallel neue Hardware wie Nest-Displays oder -Speaker vorstellen wird. Schließlich gab es seit 2021 kaum neue Smart-Home-Produkte. Der Oktober-Start des Early-Access-Programms könnte dafür der passende Anlass sein.
