22. August 2025

Meta bremst bei der Superintelligenz: Einstellungsstopp trotz Milliarden-Investitionen

Meta, der Tech-Gigant hinter Facebook und Instagram, hat große Pläne im Bereich Superintelligenz – und tritt dennoch gerade auf die Bremse. Warum legt das Unternehmen mitten im Wettlauf um KI-Expertise einen Einstellungsstopp ein?

Trotz intensiver Investitionen von Milliardenbeträgen hat Meta angekündigt, aktuell keine neuen KI-Fachkräfte einzustellen. Auch interne Wechsel sind vorerst eingefroren. Der Grund: Das Unternehmen möchte seiner frisch geschaffenen Abteilung für Superintelligenz erst eine stabile Struktur geben, bevor weiteres Wachstum ansteht. An der Spitze des Teams steht Alexandr Wang, der zuvor Scale AI leitete – ein Unternehmen, an dem Meta sich mit knapp 50 Prozent beteiligt hat.

Ein genauer Blick ins Innere der Abteilung zeigt, dass sich die Arbeit künftig auf vier spezialisierte Teams verteilt:

  • Superintelligenz-Entwicklung: das ambitionierte Ziel, Computersysteme zu schaffen, die Menschen in den meisten kognitiven Aufgaben übertreffen.
  • Produktentwicklung: Fokus auf die praktische Umsetzung in marktfähige Lösungen.
  • – Infrastruktur: Aufbau massiver Rechenzentren als technisches Rückgrat.
  • Wissenschaftliche Forschung: insbesondere durch das in Paris ansässige FAIR-Team rund um Yann LeCun.

Während das Silicon Valley traditionell auf „Artificial General Intelligence“ (AGI) setzt, verfolgt Meta das Konzept einer „Advanced Machine Intelligence“ (AMI). Doch nicht alle ziehen mit: Erste Mitarbeiter haben die Abteilung bereits verlassen.

Für Investoren ist die Bremse bei Neueinstellungen ein Signal. Sie fürchten, dass ein ungebremster Ausbau die Kosten explodieren lassen und den Shareholder Value belasten könnte. Meta versucht nun, einen Balanceakt zwischen Vision und Wirtschaftlichkeit zu schaffen.


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