KI-Tools sollen nicht nur antworten, sondern erlebbar werden – und genau hier setzt MCP Apps an.
Mit MCP Apps bekommt das Model Context Protocol eine Erweiterung, die einen spürbaren Qualitätssprung im Umgang mit KI-gestützten Tools ermöglicht. Statt langer Textausgaben können Anwendungen nun interaktive Oberflächen direkt in KI-Chats einbetten. Dashboards, Formulare, Visualisierungen oder mehrstufige Arbeitsabläufe erscheinen dort, wo bisher nur Text war.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Große Datenmengen lassen sich nicht nur zusammenfassen, sondern aktiv erkunden. Nutzer können filtern, klicken, zoomen oder Zustände verändern, ohne jeden Schritt neu formulieren zu müssen. Das Modell bleibt dabei im Kontext, sieht die Aktionen des Nutzers und kann weiter unterstützen, während die Oberfläche das übernimmt, was Text nicht leisten kann.
Technisch basiert MCP Apps auf MCP-UI und dem OpenAI-Apps-SDK. Für Entwickler besonders relevant: Interaktive Erlebnisse lassen sich erstmals clientübergreifend ausliefern, ohne spezifischen Code für einzelne Plattformen zu schreiben. Entsprechend groß ist das Interesse – von etablierten Tool-Anbietern bis hin zu großen Playern wie AWS, JetBrains oder Google Deepmind.
Auch beim Thema Sicherheit setzt der Standard klare Leitplanken. UI-Inhalte laufen in abgeschotteten iframes, die Kommunikation erfolgt über nachvollziehbare JSON-RPC-Nachrichten, und sensible Aktionen können explizit von der Zustimmung der Nutzer abhängig gemacht werden.
