Die Privatsphäre-Suchmaschine DuckDuckGo überrascht erneut mit einem spannenden Feature. Wollen Sie wirklich wissen, wie Sie KI-generierte Bilder in Ihrer Suche ausschließen können?
DuckDuckGo stellt mit seiner neuen Filteroption unter Beweis, dass Datenschutz und Selbstbestimmung auch in Zeiten künstlicher Intelligenz möglich sind. Die Suchmaschine, die keine persönlichen Daten speichert und keine Nutzerprofile anlegt, gibt ihren Nutzern nun die Wahl: Möchten Sie bei der Bildersuche KI-generierte Ergebnisse sehen oder nicht?
Praktisch ist der neue Filter direkt neben den bekannten Optionen für regionale Einschränkungen und Farbwahl zu finden. Wer mag, kann die Einstellung sogar dauerhaft aktivieren oder gleich auf die spezielle Seite noai.duckduckgo.com wechseln, um zusätzlich auf KI-Zusammenfassungen zu verzichten. Technisch stützt sich DuckDuckGo dabei auf kuratierte Open-Source-Blocklisten wie die bekannte „nuclear-List“ von uBlockOrigin, die Domains mit KI-Inhalten blocken. Auch wenn diese Listen nicht alle KI-Bilder erfassen können, verspricht DuckDuckGo eine deutliche Reduzierung solcher Ergebnisse.
Ein prominentes Beispiel zeigt allerdings die Grenzen: das KI-generierte Bild des Papstes im Daunenmantel taucht weiterhin auf vielen Nachrichtenseiten auf – da diese nicht auf der Blockliste stehen. Dennoch filtert DuckDuckGo vor allem Spam-Seiten wie Pixabay, die massenhaft KI-Inhalte anbieten. Andere Suchmaschinen wie Google oder Perplexity haben derzeit keinen vergleichbaren Filter, Google bietet immerhin einen Knopf für eine „Web“-Suche ohne KI-Übersichten.
Wenn Sie also selbst entscheiden möchten, wie viel KI Sie in Ihrem digitalen Alltag zulassen wollen, lohnt sich ein Blick in die neuen Einstellungen bei DuckDuckGo.
