14. August 2026

ChatGPT kommt auf Linux: OpenAI bündelt Assistent, Work und Codex auf dem Desktop

OpenAI erweitert seine Desktop-Strategie auf Linux. Mit einer neuen Preview-Version steht die ChatGPT-App nun erstmals auch für das bislang fehlende große Desktop-Betriebssystem bereit. Doch die Anwendung bringt nicht nur den bekannten Chatbot mit: ChatGPT, ChatGPT Work und Codex werden unter einer gemeinsamen Oberfläche gebündelt.

Die Linux-Version ist weltweit verfügbar und unterstützt zum Start Ubuntu 24.04 LTS und 26.04 LTS, Debian 13 sowie Fedora 43 und 44. OpenAI stellt dafür DEB- und RPM-Pakete bereit. Unterstützt werden sowohl Systeme mit x64-Architektur als auch ARM64-Rechner.

Der Download erfolgt über die offizielle Codex-Webseite. Der entsprechende Link wird offenbar nur angezeigt, wenn die Seite von einem Linux-System aus aufgerufen wird.

Drei Arbeitsbereiche in einer App

Die neue Desktop-Anwendung folgt dem Konzept der bereits verfügbaren Versionen für macOS und Windows. Im klassischen ChatGPT-Bereich können Nutzer Fragen stellen, Inhalte bearbeiten und mit dem KI-Assistenten arbeiten.

ChatGPT Work ist dagegen auf längere und mehrstufige Aufgaben ausgerichtet. Mit Zustimmung des Nutzers kann die Funktion dabei auch lokale Dateien und Programme einbeziehen. Codex ergänzt die Anwendung um einen speziell für Softwareentwicklung ausgelegten Arbeitsbereich.

Diese Zusammenführung ist Teil eines größeren Umbaus: OpenAI hatte im Juli die bisherige Codex-App mit ChatGPT und ChatGPT Work kombiniert und die daraus entstandene Desktop-Anwendung in „ChatGPT“ umbenannt. Die vorherige ChatGPT-App trägt seitdem den Namen „ChatGPT Classic“.

ChatGPT Classic verschwindet damit jedoch nicht. OpenAI versorgt die Anwendung weiterhin mit neuen Modellen sowie Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates. Beide Desktop-Apps werden parallel über die offizielle Download-Seite angeboten.

Linux schließt die Desktop-Lücke

Die ursprüngliche Desktop-App von OpenAI erschien im Mai 2024 zunächst für macOS, im Oktober desselben Jahres folgte Windows. Mit der Linux-Preview erreicht OpenAI nun auch Nutzer, die bisher auf eine native Anwendung verzichten mussten.

Effizienz durch Innovation: Teile der textlichen und visuellen Ausgestaltung dieser Seite wurden durch generative KI-Systeme unterstützt.


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