Perplexity geht den nächsten Schritt in Richtung vollautomatisierter Workflows. Doch was passiert, wenn nicht mehr ein einzelnes Modell antwortet, sondern ein ganzes Ensemble spezialisierter KI-Systeme zusammenarbeitet?
Perplexity bringt mit „Perplexity Computer“ eine neue, browserbasierte Oberfläche an den Start, die agentische KI-Fähigkeiten konsequent bündelt. Statt nur Antworten zu liefern, soll das System komplette Arbeitsabläufe eigenständig umsetzen. Nutzer definieren lediglich das gewünschte Ergebnis – den Rest übernimmt die KI.
Das System zerlegt komplexe Ziele in strukturierte Teilaufgaben und erstellt dafür spezialisierte Unter-Agenten. Diese kümmern sich um Webrecherchen, Dokumentenerstellung, Datenanalysen oder API-Aufrufe. Besonders spannend ist dabei die strategische Architektur: Perplexity setzt nicht auf ein einziges Allzweckmodell, sondern auf ein Zusammenspiel führender Systeme.
Als Kern dient Opus 4.6, ergänzt durch Gemini, Grok und ChatGPT 5.2. Für visuelle Inhalte kommen Nano Banana (Bild) und Veo 3.1 (Video) zum Einsatz. Jede Aufgabe läuft in einer isolierten, abgesicherten Umgebung mit eigenem Browser, Dateisystem und Tool-Anbindungen. Das erhöht Sicherheit und Struktur – insbesondere bei komplexen, mehrstufigen Prozessen.
Der Ansatz basiert auf einer klaren Beobachtung: KI-Modelle entwickeln sich nicht zu austauschbaren Universalwerkzeugen, sondern zu hochspezialisierten Experten. Wer effiziente End-to-End-Prozesse abbilden will, benötigt daher Zugriff auf mehrere Spitzenmodelle gleichzeitig. Genau hier setzt Perplexity Computer an.
Preislich positioniert sich das Angebot klar im Premium-Segment: Der Zugriff erfolgt über den Max-Plan für 200 US-Dollar pro Monat. Damit richtet sich die Lösung vor allem an professionelle Anwender, Teams und Unternehmen mit anspruchsvollen Workflow-Anforderungen.
