23. Januar 2026

Apple macht Siri gesprächsfähig – und arbeitet offenbar an einem eigenen KI-Wearable

Apple hat bei „Apple Intelligence“ offenbar deutlich größere Pläne, als bislang sichtbar war: Siri soll sich vom klassischen Sprachassistenten zum echten Chatbot entwickeln – und parallel tauchen Hinweise auf eine neue Hardware-Kategorie auf, die direkt auf den Trend rund um KI-Wearables zielt. Das wirft eine spannende Frage auf: Wird Apple die KI-Wende nicht nur softwareseitig, sondern auch mit einem eigenen Gerät zementieren?

Siri: Vom Kommando-Tool zum Dialogpartner
Wenn Siri „später in diesem Jahr“ tatsächlich als vollwertiger Chatbot auftreten soll, wäre das ein Strategiewechsel mit Signalwirkung. Entscheidend ist dabei weniger eine zusätzliche Oberfläche, sondern die tiefe Betriebssystem-Integration: Siri bleibt per Sprachbefehl oder Tastendruck erreichbar, soll aber deutlich mehr können als heute. Dazu gehört vor allem, Konversationen zu behalten und echte Dialoge zu führen – also Kontext zu merken, Rückfragen zu verstehen und über mehrere Schritte hinweg zu interagieren.

Auffällig ist auch der Zeitplan: Die kontextsensitiven Funktionen, die Apple bereits länger angekündigt hat (etwa bessere App-Integration und das Erkennen von Bildschirminhalten), sollen zunächst mit iOS 26.4 nachgereicht werden. Der eigentliche „Siri-Chatbot“ wird dagegen offenbar später erwartet: gezeigt auf der WWDC im Juni, ausgerollt dann mutmaßlich mit iOS 27, macOS 27 und iPadOS 27 im Herbst. Das passt zu dem Eindruck, dass Apple die KI-Funktionen in diesem Jahr als wichtigste Produktstory positionieren will.

Technisch interessant ist zudem die Rolle von Google: Die von Apple verwendete Gemini-Variante soll breit angepasst sein, intern als „Apple Foundation Model 10“ geführt werden und sogar austauschbar sein. Genau hier liegt ein potenzieller Hebel für Unternehmen: Wenn Apple tatsächlich eine modulare KI-Basis in seine Plattformen einzieht, wird die Frage nach Governance, Datenschutz, Compliance und dem konkreten Zusammenspiel von On-Device- und Cloud-Verarbeitung noch wichtiger.

KI zum Anpinnen: Apple denkt über ein eigenes Wearable nach
Noch brisanter sind die Hinweise auf ein mögliches Apple-KI-Wearable. Demnach soll Apple ein Gerät in der Art eines flachen, runden „Pins“ prüfen – mit Kameras, Mikrofonen, Lautsprecher und drahtlosem Laden. Als Zieljahr kursiert 2027. Die Idee erinnert an frühere KI-Pins, die im Markt stark kritisiert wurden. Dass Apple sich dennoch damit beschäftigt, zeigt: KI-Wearables werden nicht als Gimmick gesehen, sondern als potenziell neues Interface.


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