16. August 2025

Google-KI Gemini mit neuem Gedächtnis – nützlich oder zu neugierig?

Google hat seinem KI-Chatbot Gemini ein automatisches Erinnerungsvermögen spendiert. Bisher mussten Nutzer explizit sagen, was sich die KI merken soll – jetzt behält sie vergangene Gespräche von selbst im Blick. Klingt praktisch, oder doch eher nach zu viel Einmischung?

Die Neuerung bringt einige Komfortfunktionen mit sich: Persönliche Vorlieben aus früheren Chats, etwa zu Buchtiteln oder Empfehlungen, fließen nun direkt in künftige Antworten ein. Wer das nicht möchte, kann das Gedächtnis in den Einstellungen jederzeit abschalten. Zusätzlich hat Google sogenannte temporäre Chats eingeführt – Unterhaltungen, die nur 72 Stunden gespeichert und weder für Personalisierung noch fürs Training der KI genutzt werden. Perfekt also für heikle oder private Anfragen.

Im Hintergrund ändert Google auch die Datenschutzeinstellungen: Die bisherige „Gemini Apps Activity“ heißt nun „Keep Activity“. Ist diese aktiv, können ab 2. September Inhalte aus Chats – inklusive geteilten Dateien oder Bildern – zur Verbesserung der Google-Dienste verwendet werden. Wer die Funktion bereits deaktiviert hat, muss sich keine Sorgen machen: Die Einstellung bleibt auch unter neuem Namen ausgeschaltet.

In den kommenden Wochen startet der Rollout in mehreren Ländern, zunächst für das Modell Gemini 2.5 Pro, später auch für Gemini 2.5 Flash. Es bleibt spannend, wie Nutzer zwischen Komfort und Datenschutz abwägen – und ob das automatische Gedächtnis am Ende mehr Freunde oder Skeptiker findet.


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