Apple-Nutzer dürfen sich auf ein KI-Upgrade freuen. Doch was bedeutet der Sprung auf GPT-5 wirklich für den Alltag mit iPhone & Co.?
Apple hat offiziell bestätigt, dass das neue GPT-5-Modell von OpenAI Teil der kommenden Betriebssystemgeneration wird. Ab iOS 26, iPadOS 26 und macOS 26 – allesamt für Mitte bis Ende September erwartet – wird GPT-5 direkt über die Apple-Intelligence-Funktionen nutzbar sein. Bis dahin bleibt der Zugang weiterhin über die ChatGPT-App auf iPhone, iPad und Mac möglich.
Derzeit setzt Apple in seiner eigenen Integration noch auf GPT-4o, das Nutzer bei Bedarf aktivieren können. Mit GPT-5 will der Konzern seine hauseigenen KI-Modelle, die bereits beim Umformulieren und Zusammenfassen von Texten helfen, mit zusätzlichem „Weltwissen“ von OpenAI aufwerten. Auch die Bildgeneratoren von OpenAI sollen künftig über den neuen Image Playground verfügbar sein.
Spannend bleibt die Frage, ob man künftig zwischen GPT-4o und GPT-5 wählen kann. OpenAI hatte zwischenzeitlich alle Gratisnutzer auf GPT-5 umgestellt – eine Rückkehr war nur für zahlende Plus-Abonnenten möglich.
Hinter den Kulissen läuft es für Apple Intelligence jedoch nicht immer reibungslos. Verzögerungen bei verbesserten Siri-Funktionen und der Abgang wichtiger Fachkräfte aus dem Foundational-Model-Team haben für Schlagzeilen gesorgt. Intern wird laut Berichten sogar über den Einsatz eines zugekauften Grundmodells – etwa von Anthropic oder Perplexity – nachgedacht. Apple-Chef Tim Cook bekräftigte jüngst, dass das Unternehmen bereit sei, für den richtigen KI-Partner tief in die Tasche zu greifen.
